Gottes Schöpfung vs Evolution Teil 3

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Wie alles auf der Welt einen Ursprung und einen Start hat, muss auch die moderne Evolutionstheorie einen bestimmten Punkt haben, der den Beginn markiert. Keine Sache dieser Welt kommt einfach nur, weil sie darauf gerade Lust hat.

Darwinismus

Charles DarwinCharles Robert Darwin(1809-1882), englischer Wissenschaftler, begründete die moderne Evolutionstheorie mit seiner Erklärung, dass der Artenwandel und die Entstehung neuer Arten durch natürliche Selektion (Fortentwicklung durch das Überleben des Stärkeren) realisiert werde. Seine Arbeiten beeinflussten Biologie und Geologie grundlegend und gewannen auch an Bedeutung für das moderne Denken. Darwin ging davon aus, dass sich Veränderung abspielte, das bedeutet, dass die heute lebenden Arten nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt gemeinsam geschaffen wurden. Die abgestuften Ähnlichkeiten zwischen den Organismen deutete er als Beleg für eine gemeinsame Abstammung (Deszendenz). Darwin ging davon aus, dass die Evolution in kleinen Schritten ablief, dass keine Sprünge auftraten und somit auch keine Lücken in den Formenreihen existieren dürfen. Er versuchte zu zeigen, dass im Laufe der Zeit Wesen entstanden, die es vorher noch nicht gab. Für Darwin war die Selektion der Hauptmechanismus, der die Veränderung der Lebewesen herbeiführte. Manche Wissenschaftler stützen sich auf dieses Fundament, leiten ihre eigene Theorie davon ab oder ergänzen sie.

Naturalismus versus Theismus

Wie wir schon erkannt haben, steht nicht die Wissenschaft an sich gegen einen Gottglauben, das spezifische Problem liegt also an einer anderen Stelle. Der Konflikt, der sich durch die ganzen Beiträge zieht, ist, dass es verschiedenen Weltanschauungen gibt! Das heißt, dass Atheismus genauso eine Weltanschauung ist, wie das Christentum. Naturalismus oder Materialismus gegen Theismus, zwei diametrale Weltanschauungen, die zwangsläufig kollidieren. Der Astronom Carl Sagan formulierte: „Der Kosmos ist alles, was ist oder je sein wird“. Das ist die Essenz des Naturalismus. Sterling Lamprecht definiert Naturalismus so: „Eine philosophische Anschauung, eine empirische Methode, die alles Existierende oder Erscheinende als abhängig in seiner Existenz oder Erscheinung von kausalen Faktoren betrachtet, und zwar innerhalb eines allumfassenden natürlichen Systems“. In einfachen Worten heißt das, dass es Natur nur in einem geschlossenen System ohne Fremdeinwirkung von außen gibt. Die theistische Sichtweise des Universums ist diametral entgegengesetzt zu der des Naturalismus und Materialismus und wird klar ausgedrückt in den Anfangsworten des Buches Genesis (1.Mose). „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde“. Hier wird behauptet, dass das Universum kein geschlossenes System ist, welches von außen keine Berührung bedarf, sondern ein Schöpfungswerk, ein Produkt von Gottes Geist, welches von ihm aufrechterhalten wird. Die Aussage von Genesis 1 ist keine wissenschaftliche, sondern eine Glaubensaussage, genauso wie die Behauptung von Sagan keine wissenschaftliche Aussage ist, sondern sein persönlicher Glaube! Das Schlüsselproblem ist daher nicht so sehr die Beziehung der Wissenschaft zur Theologie, sondern die Beziehung der Wissenschaft zu den verschiedenen Weltanschauungen der Wissenschaftler, im Besonderen zu Naturalismus und Theismus. Wenn wir also fragen würden, ob Wissenschaft gegen Gott ist, begeben wir uns dadurch auf die Ebene der Wissenschaftsinterpretation.Wissenschaft

Wissenschaft nur ein Mittel

Wie bei vielen Dingen handelt es sich auch bei der Wissenschaft um ein Mittel zum Zweck und nicht um den Zweck selbst. So wie Fußballschuhe als Werkzeuge dienen, um effektiver Fußballspielen zu können, jedoch spiele ich nicht um des Schuhs wegen. Auch er dient nur als Mittel zum Zweck. Bei der Wissenschaft begeben wir uns allerdings auf eine Ebene, die einen großen Radius mit sich bringt und dessen Auswirkungen fatal sein können. Das Selbe gilt auch beim Auslegen des Wortes Gottes, deshalb ist es umso wichtiger äußerst sensibel an diese Themen heran zu gehen. Auch Wissenschaftler haben, wie der Rest der Menschheit, vorgefasste Meinungen, ja Weltbilder, die sie in jede Situation miteinbringen. Eine Sache, die zum Guten dienen soll, kann auch missbraucht werden und das Gegenteil bewirken. Das richtige Werkzeug in der Hand der falschen Person, was daraus entsteht ist ganz klar: „Zielverfehlung“! Wichtig ist nicht zu vergessen, dass nicht die Wissenschaft an sich die ist, die gegen einen Gott steht, wie ich oben schon behandelt habe. Im nächsten Teil werde ich zeigen wo selbst bei der Wissenschaft die Grenzen liegen, sie nicht mehr argumentieren und belegen kann, wogegen es in einem anderen Bereich Antworten darauf zu finden gibt.

Hier zum vierten Teil

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