Gottes Schöpfung vs Evolution Teil 2

0

Der Ursprung dieser Welt kann niemals mit der Evolution gleichgesetzt werden. Denn egal was die Evolution tut oder tun kann, es ist immer abhängig vom Leben selbst! So ist es auch bei der Entstehung eines Kindes. Ein Embryo entsteht nicht aus einer Laune der Natur heraus und das jetzt im wörtlichen Sinne. Die Natur denkt sich doch nicht „Ich habe jetzt Bock auf ein Kind!“ und schon ist es da. Ein Kind entsteht, wenn ein Akt zweier Intelligenzen stattgefunden hat, allein davon ist die Entstehung eines Kindes abhängig. Nach diesem Geschehen fängt der Embryo an sich im Mutterleib zu entwickeln, sofern natürlich alles geklappt hat und diesen Verlauf könnte man mit Evolution gleichsetzten. Das Kind evolutioniert im Mutterleib und braucht eine gewisse Zeit bis es geboren werden kann. Doch der Ursprung war eine bewusste Aktivität zweier Intelligenzen!

Wurzeln der Wissenschaft

Grundsätzlich sind alle Wissenschaften von einem geordneten Universum überzeugt, ohne diese tiefe Überzeugung wäre Wissenschaft gar nicht möglich. Woher kommt diese Überzeugung? Die semitische Kultur prägte mit ihrem Bild, dass das Universum von einem einzigen Gott regiert wird und nicht das Produkt einer Laune vieler Götter ist, von denen jeder seinen eigenen Bereich nach eigenen Gesetzmäßigkeiten bestimmt. Diese monotheistische Sichtweise ist vermutlich die historische Grundlage für moderne Wissenschaft. Doch die Griechen waren die ersten, die moderne Wissenschaft im heutigen Sinne betrieben, jedoch war ihre Weltanschauung eine ganz andere. Die Menschen begannen wissenschaftlich zu forschen, weil sie Gesetzte in der Natur erwarteten und sie erwarteten diese Gesetzte, weil sie an einen Gesetzgeber glaubten. Francis Bacon(1561-1626), der von einigen oder vielen als der Vater der modernen Wissenschaft betrachtet wird, begann dahin zu lehren, dass Gott uns mit zwei Büchern ausgestattet habe, mit dem Buch der Natur und der Bibel, beide sollte man studieren. Damit stimmten einige überragenden Persönlichkeiten der Wissenschaft überein. Männer wie Galilei (1564-1642), Kepler (1571-1630), Pascal (1623-62), Boyle (1627-91), Newton (1642-1727), Faraday (1791-1867), Babbage (1791-1871) und  Mendel (1822-84), um nur ein paar zu erwähnen. Einige von ihnen waren Theisten (Glaube an einen oder mehreren Götter) die meisten davon aber Christen. Ihr Glaube an Gott stand ihrer Wissenschaft dabei keinesfalls im Wege.

 Wissenschaftler untereinander – gegeneinander

Natürlich gibt es Wissenschaftler die eine ganz andere Position zu diesem Thema einnehmen wie zum Beispiel Richard Dawkins oder Peter Atkins, Professor für Chemie in Oxford. Ersterer ist der Überzeugung, dass der Glaube an einen Gott ausgemerzt werden muss. Auf höchstem Niveau leisteten sich John Lennox, Mathematikprofessor in Oxford, und Richard Dawkins der in Oxford Biologie studierte und Dozent für Zoologie wurde, ein Wortgefecht über diese Thematik. Lennox, der auch ein überzeugter Christ ist, war bei dieser Debatte der positive Pol. Man könnte es auch als Diskussion, Christ sein versus Atheist sein, sehen! Hier unter“ Die große Debatte „könnte ihr diese anschauen, sie ist aber auf Englisch.

Beweise?

Es gibt so viel Stoff zu diesem Thema, welches man nicht alles zusammenfassen kann! Seit ich mich mit diesem Inhalt beschäftige, ist mir eine Sache besonders aufgefallen. Alles steht und fällt mit der Brille, die du auf hast. Keiner der eine bestimmte Position eingenommen hat urteilt rein objektiv. Wenn wir hier das Erlebnis von Francis Collins betrachten, der einst Atheist war und über sich selbst sagt, dass er ein abscheulicher Atheist war, finden sich darin vielleicht einige wieder. Er bekehrte sich beim Wandern in den Bergen, denn als er um eine Felskante bog, erblickte er plötzlich einen gefrorenen Wasserfall, in drei perfekte Teile gespalten. Für Collins war das die Offenbarung der Heiligen Dreifaltigkeit, nun sieht er eine seiner Aufgaben darin, Religion und Wissenschaft zu versöhnen. Genau das spiegelt Römer 1,20 wider: Denn sein unsichtbares Wesen, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen. Gott offenbart sich durch das und in dem, was er geschaffen und gemacht hat. Man kann wissenschaftlich nicht strikt beweisen, dass Gott existiert, klare Beweise gibt es nur in der Mathematik und dort ohne Abweichung. Es gibt aber mehr Indizien für eine Transzendenz als dagegen. Ich könnte sagen, dass man uralte Fossilien entdeckt hat, deren genetischer Code bis heute gleich geblieben ist und sich nicht veränderte. Was bedeuten würde: „Wir waren schon immer so da, wie wir sind und haben uns nicht verändert, weil es keiner Veränderung bedurfte und nie wird „. Doch auf so etwas will ich mich persönlich  nicht stützen, weil man im Netz oder auf YouTube so viel findet, was man wieder dagegen verwenden könnte, obwohl die gerade erwähnte Tatsache wahr ist. Außerdem heißt es nicht, weil manche Wissenschaftler nicht an Gott glauben oder mit aller Kraft versuchen seine Nichtexistent zu beweisen, dass die Wissenschaft an sich Krieg gegen Gott führt. Nehmen wir mal an, militante Atheisten sind ausgezeichnete Musiker, sind mit Leidenschaft dabei, nun würde doch keiner von uns deshalb behaupten, dass die Musik in ihrer Form gegen einen Gott ist! Es geht dabei nur um diese bestimmten Musiker. Somit müssen auch nicht unbedingt Aussagen von manchen Wissenschaftlern, stellvertretend für die gesamte Wissenschaft stehen. Genau das hast du auch bei Christen, nicht jede Aussage eines Christen muss heißen, dass sie bibeltreu oder gottgemäß ist. John Lennox sagte etwas Hervorragendes: „Egal, ob die Menschen mit mir übereinstimmen oder nicht, mich bekämpfen, mögen oder lieben, weiß ich, dass jeder Mensch nach seinem Ebenbild geschaffen ist und deshalb verdient er jeden Respekt und Umgang, der einem Geschöpf Gottes entspricht“. Das ist etwas was beide Pole niemals vergessen sollten. Obwohl es keinen strikten wissenschaftlichen Beweis für Gott gibt, ist es nicht tragisch. Wer kann denn beweisen, dass das Flugzeug in dem er sitzt ihn sicher an sein Ziel bringen wird? Er hat nur Informationen und vielleicht Erfahrungen bezüglich des Flugzeuges und des Fliegens, um darauf vertrauen zu können, dass er sicher an sein Ziel gelangt. Da gibt es auch keinen strikten Beweis! Jedes noch so gute Argument gegen einen Gott, sieht gegen die Historie alt aus, denn dem, was die Geschichte zeigt, kann man nicht widersprechen. In allen drei monotheistischen Religionen wird der Name Jesus erwähnt und spielt keine niedrige Rolle. Der Islam sagt:“ Christus ist nicht gestorben“! Das Judentum sagt:“ Christus ist nicht auferstanden“! Der Christ sagt:“ Christus ist gestorben und auferstanden“! Fakt ist eins! Dieser Jesus hat gelebt, das ist klar und da sind sich auch alle einig. Schon die Tatsache, dass er lebte sollte zum Denken anregen, was hat dieser Mann denn wohl vollbracht? Es gibt doch nur Differenzen um seine Autorität, er selbst bezeugt von sich, dass ehe die Welt war, er schon gewesen ist (vgl. Joh. 17,5)! Wenn man seinen Aussagen glauben schenken darf, dann wird er wohl auch etwas mit der Schöpfung zutun gehabt haben. Somit müsste die Debatte eigentlich lauten: „Jesus wer bist du eigentlich?“ Nur ein Gelehrter? Ein besonderer Prophet? Ein Wissenschaftler? Ein Wunderheiler? Oder das, was du von dir selber sagst? Der Anspruch Gottes Sohn zu sein und sich damit Gott selbst gleich zu machen. Das wäre eine Debatte auf einer ganz anderen Ebene. Aber vielleicht regt das manchen einfach mal an, danach zu fragen.

 

Teil 3

Keine weiteren Beiträge