Einer für alle und…….!

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Jeder kennt diesen Satz. Du hast sicherlich ihn hin und wieder mal gebraucht. Besonders im Sport hört man den Satz gerne. In vielen Mannschaftssportarten gilt das sogar als Motto. Einer für alle und alle für einen. Dieser Satz, der auch schon zur Redewendung gehört oder sogar vielleicht eine Floskel geworden ist, beinhaltet ein wunderbares Prinzip, das sich auch auf das Erlösungswerk Gottes übertragen lässt.

Im Spiel ist es doch so, wenn ein Mitspieler einen Fehler begeht, dann werden ihn andere ausbügeln. Dies muss so sein, damit das gemeinsame Ziel erreicht werden kann! Man ist stückweit von seinen Mitspielern abhängig. Dieser Spieler hat heute einen schlechten Tag erwischt und seine Fehlerquote steigt weiter an. Seine Mitspieler bügeln ihn immer wieder aus. Sie müssen extra laufen nur um das gerade zu biegen. Sie spielen quasi für ihn oder besser sie spielen für ihn mit. Genau dieser Spieler, der den schlechten Tag erwischt hat, gelingt eine Aktion, die das Spiel für die Mannschaft entscheidet. Er hat das Spiel zugunsten der Mannschaft entschieden und die anderen waren es die seine Fehler ständig bereinigten. Ohne die Fehler auszubügeln, hätte man wahrscheinlich einige Tore kassiert, die vielleicht zu einer Niederlage hätte führen können und ohne die gelungene Aktion hätte das Spiel nicht gewonnen werden können. Alle profitieren davon. Da sehen wir es wieder. Einer für alle und alle für einen. Mann kann es auch anders herum sagen. Das ist nicht negativ zu bewerten, sondern durchgehend positiv. Im Fußball braucht es genauso Opfer wie in der Liebe und dem ganzen Leben selbst, für das Wohl eines anderen oder mehrere. Genau das war auch Gottes Plan für seine Schöpfung. Die Menschheit, die in Sünde gefallen ist, unfähig sich selbst zu erlösen, brauchte jemanden, der dies für sie tut. Jesus, der Sohn Gottes trug die Sünde jedes Einzelnen, ja der ganzen Welt, damit du dadurch profitierst. Er der ohne Sünde war, war fähig dich zu erlösen von deiner Schuld, wozu du nie imstande gewesen wärest und niemals hättest sein können. Deine ganzen Sünden, kann man mit der steigenden Fehlerquote des Spielers vergleichen. Jesus hat sie alle durch sein Opfer ausgebügelt. Sogar die in der Zukunft sind da mit inbegriffen. Das perfekte Opfer für dich und mich. Jesus der Eine für alle. Das Beste an der ganzen Sache ist, dass er auferstanden ist. Er ist nicht Tod, sondern er lebt. In der Herrlichkeit, die ihm angemessen ist, was deinen und meinen Verstand bei weiten übersteigt. Das ist ein Teil des Evangeliums, dass Christus nicht nur für dich starb, deinen Preis bezahlte, sondern auferstanden ist und lebt. Und das nun als der rechtmäßige König. Genau jetzt kommt die andere Seite der Medaille ins Spiel! Alle für einen ist meiner Meinung nach auch nicht ganz passend. Ich verändere den Satz ganz leicht in „alle für DEN EINEN“! Durch das was er für uns tat, leben wir, wenn wir gläubig werden für ihn. Du nimmst das Erlösungswerk dankend an und lebst nun nicht mehr für deine selbstsüchtigen Wünsche, sondern für ihn. Und genau hier muss ich wieder etwas erklären! Oft, wenn man hört, dass man für Jesus lebt, bekommt man ein Bild vor Augen, das total unzutreffend ist. „Der geht jetzt bestimmt jeden Sonntag in die Kirche und verhält sich wie ein Schwächling. Zündet brav Kerzen an, singt alle Kirchenlieder mit und ließt bisschen in der Bibel. Wie langweilig“! So in etwa sehen die Bilder aus, die man sich ausmalt. Völlig daneben sage ich. Für ihn zu leben sprengt die ganze Dimension, in der du bis dato gelebt hast! Deine Lebensqualität steigt drastisch an. All das was du besitzt an Gaben und Talente, setzt du nun für ihn ein. Deine Sicht und Motivation ändert sich doch nur. Das Wort Gottes befürwortet, dass du mit dem was du hast wirtschaftest. Lass mich dir sagen, dass dies auch bei jeden wieder unterschiedlich aussieht. Manche sind in den vollzeitlichen Dienst berufen. Manche wiederum in der säkularen Welt. Der Eine ist Pastor oder Pfarrer. Der andere ist ein Unternehmer, Verkäufer, Lehrer, Manager, Sportler oder sonst was! Jedoch in allen Bereichen lebst du dann für ihn! Glaub mir Gott, ist nicht statisch und langweilig. Er hat die beste Berufung für dich. Er ist dynamisch kreativ!

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